Privatbibliothek der Brüder Grimm | 2015 Stiftung Humboldt-Universität | Foto: J. Bösenberg

Die Privatbibliothek der Brüder Grimm

Die Privatbibliothek von Jacob und Wilhelm Grimm ist einer der größten Schätze der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Grimms wirkten als Sprachwissenschaftler, Professoren und Volkskundler und trugen durch ihrer Arbeit eine der bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Privatbibliotheken des 19. Jahrhunderts zusammen.

Wer kennt sie nicht, die Brüder Grimm? Ihr Leben lang beschäftigten sie sich mit Büchern, sei es als Leser, als Bibliothekare, als Hochschullehrer, als Mitglieder der Akademie der Wissenschaften oder als Volkskundler. Die berühmten Altertums- und Sprachwissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm hinterließen der Humboldt-Universität eine Arbeitsbibliothek von ca. 6.200 Bänden, die Bestandteil der Universitätsbibliothek ist.

Der Wert der Bücher besteht nicht zuletzt in den vielfältigen Arbeitsspuren der Gelehrten, denn beide arbeiteten mit der Feder in der Hand: Jacob unterstrich stark und kräftig mit Tinte, Wilhelm fein und in späteren Jahren meist mit Bleistift.

Handschriftliche Arbeitsspuren der Grimms | Foto: J. Bösenberg
Notwendige Restaurierung der sichtbaren Schäden | Foto: J. Bösenberg

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