Geschlechtskunde Magnus Hirschfeld | Foto: H. Zappe

Magnus Hirschfelds Erbe

Das von dem jüdischen Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld geleitete Berliner Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933) war die weltweit erste Forschungsinstitution der sich etablierenden Sexualforschung am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Humboldt-Universität möchte das Erbe von Magnus Hirschfelds Forschungsleistungen bewahren.

Zur Forschung von Magnus Hirschfeld

Das 1919 von Magnus Hirschfeld gegründete Institut entwickelte sich zur weltweit einzigartigen Forschungsinstitution der Sexuologie und Geschlechterkunde, baute ein internationales Forschungsnetzwerk auf und vermittelte Forschungsimpulse für akademische Einrichtungen im In- und Ausland. Es prägte das kulturelle Leben der Hauptstadt, sorgte mit Filmproduktionen für Aufsehen und inspirierte Schriftsteller und Maler, sich den kulturellen Veränderungen in den Geschlechter- und Sexualbeziehungen zuzuwenden.

Magnus Hirschfeld und die Humboldt-Universität

Magnus Hirschfeld verfügte in der Stiftungsakte seines international renommierten Instituts, dass es an die Berliner Universität und heutige Humboldt-Universität übergehen möge, wenn er selbst es nicht mehr führen könne. Dieser Fall trat 1933 mit der gewaltsamen Schließung und Plünderung des Instituts durch die Nationalsozialisten ein.

Magnus Hirschfeld | Foto: Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Einband: Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen.

Unterstützung der Stiftung Humboldt-Universität

Mit den Mitteln der Stiftung Humboldt-Universität konnten eine kommentierte Edition der Stiftungsakte des von Magnus Hirschfeld geleiteten Berliner Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933) erarbeitet und die seit 1945 unternommenen Versuche dokumentiert werden, im Sinne der Stiftungsakte das kulturelle Erbe der Berliner Sexualwissenschaft an der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin zu pflegen und weiterzuführen. 

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